Presbyterium & Ausschüsse
Das Presbyterium leitet die Gemeinde. Es wählte die Pfarrerinnen, es berät über Änderungen im Gottesdienstablauf oder über den Bedarf an Räumen und Gebäuden in unserer Kirchengemeinde, und es entscheidet, wofür die Kirchensteuern, die wir einnehmen, verwendet werden. Dabei hat das Presbyterium die Aufgabe, nicht nur gut und verantwortlich zu wirtschaften, sondern sich auch zu verstehen als Teil der Kirche Jesus Christi: Leitung ist eben auch ein geistliches Amt. Und daran soll sich daher auch der Umgang mit Menschen, mit Gütern und mit Geld orientieren.
Viele Mitglieder im Presbyterium haben sich in aller Regel zusätzlich noch auf bestimmte Aufgabengebiete spezialisiert: Sie engagieren sich zum Beispiel im Kinder- und Jugendausschuss, im Finanzausschuss oder im Diakonieausschuss. Die Evangelische Kirchengemeinde Remagen-Sinzig mit ihren zwei Pfarrbezirken hat ein gemeinsames Presbyterium, das bezirksübergreifend arbeitet. Das ist uns wichtig: Wir sind eine Gemeinde.
Bei uns gibt es folgende Ausschüsse:
Der Bauausschuss
- Zu den Aufgaben der Kirchengemeinde gehört es unter anderem, ihre Gebäude in Stand zu halten. Dies obliegt dem Bauausschuss. Er trifft sich zur Zeit nach Bedarf (es kann aber sein, dass es in der nächsten Zeit viel Bedarf gibt) und berät, welche Reparaturen, Erneuerungen, Umbauten usw. anliegen, nimmt Kontakt mit Firmen auf und begleitet unter Umständen Baumaßnahmen.
Der Diakonieausschuss
- Die Anzahl der Menschen, die in Bedrängnis und Not geraten, ist auch in unserer Gemeinde angestiegen. Vielfach sind es finanzielle Nöte und Engpässe, sowie Lebenskrisen, verursacht durch Krankheit, Arbeitslosigkeit, unvorhergesehene Ereignisse, Trennung, Unfälle. Der Diakonieausschuss hat die Aufgabe, die Hilfe für Menschen in den genannten Notlagen zu beraten, abzustimmen, zu koordinieren und in die Wege zu leiten.
- Es ist erforderlich, dies auch mit auch mit anderen Hilfs- Organisationen abzusprechen, zum Beispiel mit der Ökumenischen Flüchtlingshilfe, mit der Bürgerstiftung Remagen, mit dem Roten Kreuz, mit dem Gesundheitsamt Ahrweiler, mit dem Jugendamt Ahrweiler, mit den katholischen Pfarrgemeinden und mit der Caritas, sowie mit dem Diakonischen Werk Koblenz und der Zweigstelle des Diakonischen Werkes in Ahrweiler.
- Hierzu sind Treffen und Besprechungen grundsätzlicher Art sowie auch je nach Notlage erforderlich. Außerdem organisiert der Diakonieausschuss einmal jährlich in der Adventszeit die Weihnachtszuwendungen für bedürftige Gemeindeglieder. Dazu ist eine besondere Besprechung erforderlich.
Der Finanzausschuss
- Früher hat der Finanzausschuss „nur“ den Haushalt für das jeweils kommende Jahr aufgestellt. Jeder Arbeitsbereich der Kirchengemeinde wurde nach dem Bedarf für das nächste Jahr gefragt, nach geplanten Projekten, notwendigen Neuanschaffungen und Reparaturen, für die Finanzen bereitgestellt werden mussten. Die zu erwartenden Kirchensteuergelder wurden dann entsprechend verteilt. In Zeiten zurückgehender Finanzen stehen die Mitglieder des Finanzausschusses ganz neuen Aufgaben gegenüber. Gelder können nicht einfach verteilt, sondern müssen eingespart werden.
- Der Finanzausschuss berät das Presbyterium, wo solche Einsparungen möglich sein könnten oder auch notwendig sind. Dabei nimmt der Finanzausschuss die zu erwartende Finanzentwicklung der kommenden Jahre in den Blick, bedenkt den Umgang mit allen Ressourcen der Gemeinde und macht dem Presbyterium Vorschläge. Der Finanzausschuss überlegt auch, welche neuen Wege, Gelder zu gewinnen, die Gemeinde gehen könnte. Der Finanzausschuss trifft sich zur Zeit 8- bis 10-mal im Jahr.
Der Kinder- und Jugendausschuss
- Der Kinder- und Jugendausschuss begleitet die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen in der Kirchengemeinde und vertritt die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen im Presbyterium. Der Ausschuss hat die neue Konzeption in der Kinder- und Jugendarbeit mit entwickelt und unterstützt die konkrete Arbeit. Der Jugendausschuss trifft sich 6- bis 8-mal im Jahr.
Der Kollektenausschuss
- Kollekten nennen wir die Spenden, die anlässlich der Gottesdienste eingesammelt werden. Es gibt von der Landeskirche festgelegte Kollekten, Wahlkollekten und freie Kollekten. Der Kollektenausschuss schlägt dem Presbyterium einen Jahresplan für die Wahl- und freien Kollekten vor. Gegen Ende eines jeden Kirchenjahres wird der Vorschlag unter Berücksichtigung der Empfehlungen der Landeskirche erarbeitet.
Der Redaktionsausschuss
- Der Redaktionsausschuss ist vor allem verantwortlich für die Herausgabe des Gemeindebriefes (ehemals das „aktuell“). Der Gemeindebrief erscheint viermal im Jahr. Die Mitglieder des Redaktionsausschusses beraten eingegangene Beiträge, schreiben selbst oder sprechen Menschen auf Texte an. Bei einer Presbyteriumswahl arbeitet der Redaktionsausschuss mit der oder dem Vorsitzenden des Presbyteriums bei der Werbung für die Wahl und bei der Vorstellung der Kandidatinnen und Kandidaten zusammen. Der Ausschuss trifft sich 4-mal im Jahr, bei Presbyteriumswahlen öfter.
Der Ausschuss für Theologie, Gottesdienst und Kirchenmusik
- Dieser Ausschuss beschäftigt sich mit Ort, Zeit, Ablauf und Inhalten unserer Gottesdienste. Dazu nimmt er Impulse von Gemeindegliedern auf und bearbeitet Aufträge aus dem Presbyterium. Er berät Vorlagen der Landeskirche zu theologischen und liturgischen Fragen und erarbeitet Empfehlungen. Die Mitglieder halten Kontakt mit LektorInnen, Hauskreisen und Gruppen unserer Gemeinde und nehmen Fragen, Probleme und Wünsche hinsichtlich Gottesdienstgestaltung, Amtshandlungen, Treffen und Fortbildungen auf. Der Ausschuss trifft sich, je nach Bedarf, etwa viermal im Jahr.