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Die Ökumenische Flüchtlingshilfe Rhein Ahr e. V.

Kontakt

Ansprechpartner: Herr Klaus Neufang
Im Plänzert 32, 53474 Bad Neuenahr-Ahrweiler
Telefon 02641/79796

Beratungsstunde der Ökumenischen Flüchtlingshilfe Rhein-Ahr e.V.:
mittwochs 17 - 18 Uhr nur nach telefonischer Voranmeldung bei Hr. Dedenbach unter Telefon 0178/8682224
im Gemeindehaus Remagen, Marktstraße 32

Wer wir sind

Der Verein der Ökumenischen Flüchtlingshilfe Rhein Ahr e. V. – das sind 16 engagierte evangelische und katholische Christinnen und Christen aus den Städten Bad Neuenahr-Ahrweiler, Remagen und Sinzig - hat sich seit über 10 Jahren die Sorge um die im Kreis Ahrweiler wohnenden Asylbewerber angelegen sein lassen. Seine Mitglieder stehen den Familien/Personen, die bei uns nach meist schweren erlittenen Verfolgungsschicksalen und/oder lebensgefährlichen Fluchtwegen Asyl gefunden haben, mit Hilfen im Alltag zur Seite, z.B. bei Behördengängen, Arztbesuchen, Wohnungs- und Arbeitssuche und vielen weiteren kleinen „Alltagsproblemen“.

Was wir tun

Den Mittelpunkt der Arbeit bildet die Beratung und Begleitung bei langjährigen und schwerfälligen Asylverfahren, die unsere hauptamtliche Kraft, Frau I.Fischer, gewissenhaft ausfüllt. In den 250 Beratungsfällen im letzten Jahr wurden schwerwiegende asylrelevante Rechtsmittel durch basisorientierte Informationen gesammelt, sortiert und für das weitere Asylverfahren mit Hilfe eines Rechtsanwaltes vorbereitet. Dabei kommen wichtige Verfolgungsgeschichten zutage, die für das weitere Verfahren hilfreich sein können und uns einen konkreten Einblick gewähren in die weltweit verbreitete Missachtung der Menschenrechte.

Immerhin konnte durch unsere Hilfe – außer der schon genannten unmittelbar praktischen Hilfe – für ca. 20 Personen ein Bleiberecht erwirkt werden. Die anderen, von denen einige schon seit 10 Jahren hier sind - ohne Bleiberechtszusage! -, hoffen noch auf ihre Anerkennung.

Die Finanzierung konnte bisher durch die Zuschüsse der evangelischen und katholischen Kirchengemeinden im Kreis Ahrweiler sowie durch den Europäischen Flüchtlingsfonds gewährleistet werden.

Ich habe bei meinen Gesprächen mit Vertretern der Kirchengemeinden eine weitgehende Zustimmung zu unserer Arbeit und eine zweifelsfreie Anerkennung ihrer Notwendigkeit erfahren. Das lässt auf weitere gute ökumenische Zusammenarbeit hoffen.

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